Aktuelles

Fast 400.000 Euro für effiziente Wasseraufbereitung

02.08.2018
Ein bayerisches Forschungs- und Entwicklungskonsortium unter Führung der Technischen Universität München (TUM) erhält 398.900 Euro von der Bayerischen Forschungsstiftung für ein Projekt zur effizienten Steuerung von Wasseraufbereitungsanlagen: In enger Zusammenarbeit mit anderen Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen möchte das Team um Projektleiter Dr. Karl Glas von der AG Wassertechnologie am TUM-Lehrstuhl für Lebensmittelchemie und molekulare Sensorik spezielle Fasersensoren entwickeln, die in der Aufbereitung von Trink- und Brauchwasser viel Energie und Zeit sparen können.

In vielen Weltregionen muss Trinkwasser aufwändig entsalzt werden, hierzulande ist diese Art der Wasseraufbereitung vor allem für industrielle Zwecke wichtig. Dafür werden Membranwickelmodule verwendet. Das Problem dabei: Häufig entstehen in den kompakten Modulen Ablagerungen (Fouling). Die Foulingentstehung ist derart komplex, dass heutige Vorhersagen zur Prozessauslegung fehlerträchtig sind und somit oftmals frühzeitiges Prozessversagen oder eine kontinuierliche aber ineffiziente Betriebsweise mit sich bringen.

Zur bestmöglichen Vermeidung von Prozessversagen werden Chemikalien zur Stabilisierung eingesetzt und regelmäßige Spülungen durchgeführt. Aufgrund mangelhafter Sensortechnik sind diese Maßnahmen derzeit kaum am tatsächlichen Bedarf orientiert, sondern beruhen zu großen Teilen auf Erfahrungs- und Schätzwerten. Durch den Fasersensor wird es möglich diese Maßnahmen in Zukunft am tatsächlichen Bedarf zu orientieren.

Beim Betrieb von Anlagen ohne erkennbare Foulingproblematik wird i.d.R. nicht das gesamte Aufbereitungspotential ausgeschöpft, weil mineralische Ausfällungen zuverlässig verhindert werden sollen und somit hohe Aufkonzentrierungen ausgeschlossen werden. Die Anlagenfahrweise ist dadurch nicht am Ausbeuteoptimum, sondern an der Sicherung eines kontinuierlichen Betriebs orientiert. Mit dem POF-Sensor werden zukünftig beide Ziele vereinbar, da durch die frühzeitige Ablagerungsdetektion mit dem neuen Sensor ein Art „Abtasten“ der höchstmöglichen Aufkonzentrierung möglich wird ohne Prozessversagen zu riskieren.

Das Projekt „POF-Foulingsensor für Membranen zur Wasseraufbereitung“ unter Führung der TUM will folgende Ziele erreichen:

  • Ausfallzeiten der Anlagen und Modulverschleiß stark reduzieren
  • Einsatz von Energie und Chemikalien beim Betrieb und Reinigung der Anlagen vermindern – bis zur kompletten Vermeidung
  • Steigerung des Automatisierungsgrades und adaptive Prozessführung
  • Grundlegendes Verständnis zu Ablagerungsvorgängen schaffen

Ziel des Vorhabens mit der Kurzbezeichnung „POF_Mem“ ist es deshalb, einen Fouling-Sensor auf Basis polymeroptischer Fasern (POF) so weiterzuentwickeln, sodass er künftig das Innenleben von Membranwickelmodulen zur Wasseraufbereitung überwachen kann. Die durch eine bedarfsgerechte Steuerung von Wasseraufbereitungsanlagen ermöglichte Effizienzsteigerung und Ressourcenschonung soll im Rahmen des Projekts ebenfalls demonstriert werden. In dem Projekt arbeitet die TUM mit der Technischen Hochschule Nürnberg, der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan, der Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH aus Höchstädt a. d. Donau und dem Ingenieurbüro Heinl GmbH aus Zolling zusammen.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auf den Seiten des Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt (WZW) unter diesem LINK.

Simon Hager (TUM), Wolfgang Heinl, Dr. Günter Stoll, Finanz- und Heimatstaatssekretär Dr. Hans Reichhart, Dr. Karl Glas (TUM), MdL Georg Winter, Prof. Dr. Arndt Bode (Bayerische Forschungsstiftung), Prof. Dr. Olaf Ziemann, Prof. Dr. habil. Rainer Engelbrecht bei der Übergabe des Förderbescheids an Projektleiter Dr. Karl Glas von der TUM. (Bild: Bayerische Forschungsstiftung)

Wie Lebensmittelinhaltsstoffe unser Geschmacksempfinden beeinflussen - Scharfstoff aus Ingwer mindert üblen Atem

27.07.2018
Der im Ingwer enthaltene Scharfstoff 6-Gingerol stimuliert ein Speichelenzym, das übelriechende Substanzen abbaut. Es sorgt damit für frischen Atem und einen besseren Nachgeschmack. Zitronensäure erhöht dagegen den Natriumionen-Gehalt im Speichel, sodass Salziges weniger salzig wirkt. Um mehr über Lebensmittelinhaltsstoffe herauszufinden, untersuchte ein Team der Technischen Universität München (TUM) und des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie deren Effekte auf die im Speichel gelösten Moleküle.

Viele Lebensmittelinhaltsstoffe tragen direkt durch ihren Eigengeschmack, ihren Duft oder ihre Schärfe zum typischen Geschmack von Speisen und Getränken bei. Sie beeinflussen aber auch indirekt über andere, noch weitgehend unbekannte biochemische Mechanismen unser Geschmacksempfinden. Dies hat ein Team um Professor Thomas Hofmann vom Lehrstuhl für Lebensmittelchemie und Molekulare Sensorik nun genauer erforscht.

6-Gingerol sorgt für frischen Atem

Wie die Ergebnisse dieser Untersuchung zeigen, lässt das im Ingwer enthaltene, scharf schmeckende 6-Gingerol innerhalb weniger Sekunden den Spiegel des Enzyms Sulfhydryl-Oxidase 1 im Speichel um das 16-fache ansteigen. Die an jeweils vier Frauen und Männern durchgeführten Speichel- und Atemluftanalysen belegen, dass das Enzym übelriechende schwefelhaltige Verbindungen abbaut. Auf diese Weise ist es in der Lage, den lang anhaltenden Nachgeschmack vieler Lebensmittel wie Kaffee zu vermindern. „Auch unser Atem riecht dadurch besser“, erklärt Studienleiter Prof. Hofmann, Direktor des Leibniz-Instituts für Lebensmittelsystembiologie an der TUM. Der entdeckte Mechanismus könne zukünftig dazu beitragen, neue Mundpflegemittel zu entwickeln.

Zitronensäure mindert unser Salzempfinden

Zitronensäure beeinflusst dagegen laut der Studie unsere Geschmackswahrnehmung über einen ganz anderen Mechanismus. Wie jeder aus eigener Erfahrung weiß, stimulieren saure Lebensmittel wie zum Beispiel der Saft von Zitronen den Speichelfluss. Proportional zur Speichelmenge erhöht sich dabei auch die Menge der im Speichel gelösten Mineralstoffe.

Laut Prof. Hofmann steigt der Natriumionen-Spiegel nach der Stimulation mit Zitronensäure rasch um das etwa Elffache an. Dieser Effekt lässt uns dann weniger sensitiv auf Kochsalz reagieren. Der Lebensmittelchemiker erklärt dies so: „Kochsalz ist nichts anderes als Natriumchlorid, wobei die Natriumionen beim Menschen für den Salzgeschmack verantwortlich sind. Enthält der Speichel bereits höhere Konzentrationen an Natriumionen, müssen verkostete Proben einen deutlich höheren Salzgehalt aufweisen, um sie vergleichsweise salzig zu empfinden.“

Hofmann sieht noch viel Forschungsbedarf, um das komplexe Zusammenspiel zwischen den geschmacksgebenden Molekülsystemen in Lebensmitteln, den biochemischen Prozessen, die im Speichel ablaufen, und unserem Geschmacksempfinden zu verstehen. Mittels eines systembiologischen Ansatzes verfolgt Hofmann das Ziel, eine neue wissenschaftliche Basis für die Produktion von Lebensmitteln zu entwickeln, deren Inhaltsstoff- und Funktionsprofile an den gesundheitlichen und sensorischen Bedürfnissen der Verbraucherinnen und Verbraucher ausgerichtet sind. Hierfür kombinieren er und sein Team Methoden der biomolekularen Grundlagenforschung mit analytischen Hochleistungstechnologien und Methoden der Bioinformatik.

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Promotionsprüfung Dr. Theresa Stolle

16.07.2018
Wir gratulieren Dr. Theresa Stolle sehr herzlich zum frisch erlangten Titel "Dr. rer. nat.". Frau Stolle hat ihre wissenschaftlichen Arbeiten zum Einfluss des Speichels auf die Salzgeschmacks-Sensitivität fertiggestellt und die mündliche Prüfung zu ihrer Dissertation abgelegt. Besonders hervorheben möchten wir die ausgezeichnete Bewertung der wissenschaftlichen Arbeit und der mündlichen Prüfungsleistung.

Promotionsprüfung Dr. Junichiro Wakamatsu

10.07.2018
Wir gratulieren Dr. Junichiro Wakamatsu sehr herzlich zu der bestandenen mündlichen Prüfung zu seiner Dissertation. Dr. Wakamatsu hat seine Doktorarbeit über die Identifizierung antioxidativ wirksamer Inhaltsstoffe in verarbeiteten Knoblauch-Extrakten angefertigt und mit dieser den Promotionstitel "Dr. rer. nat." erlangt.

Promotionsprüfung Dr. Julia Stein

05.07.2018
Wir gratulieren Dr. Julia Stein zu der heute bestandenen mündlichen Prüfung im Rahmen ihrer Dissertation sehr herzlich. Dr. Stein hat ihre Doktorarbeit über die Identifizierung orosensorisch wirksamer Modulatoren des Fettgeschmacks angefertigt und mit dieser den Promotionstitel "Dr. rer. nat." erlangt.

Nicht nur gut für den Geschmack - Geschmacksgebende Stoffe stimulieren Immunabwehr

Zitronensäure und scharf-schmeckendes 6-Gingerol aus Ingwer verleihen nicht nur Speisen und Getränken eine besondere Geschmacksnote. Beide Stoffe stimulieren auch die molekularen Abwehrkräfte im menschlichen Speichel. Dies ist das Ergebnis einer Humanstudie eines Teams der Technischen Universität München (TUM) und des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie.

18.06.2018
Der menschliche Speichel ist eine komplexe, wässrige Mischung aus unterschiedlichsten Komponenten. Er enthält neben Schleimhaut- und Immunzellen eine Vielzahl von Molekülen, die unterschiedlichste biologische Aufgaben erfüllen. Denn Speichel spielt nicht nur eine wesentliche Rolle bei der Nahrungsaufnahme, sondern ist auch für die Gesunderhaltung der Zähne, des Zahnfleischs und der Mundschleimhaut entscheidend.
Zugleich stellt er die erste Bastion gegen von außen eindringende Krankheitserreger dar. Daher sind im Speichel verschiedene, antimikrobiell wirkende Moleküle enthalten, zu denen auch das antibakteriell wirkende Lysozym gehört. Sie sind Teil des angeborenen, molekularen Immunsystems.
Dass Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand aber auch was jemand isst und trinkt die Speichel-Zusammensetzung beeinflussen, ist inzwischen belegt. Über die Effekte einzelner Lebensmittelinhaltsstoffe ist jedoch noch wenig bekannt.
Um mehr über diese zu erfahren, untersuchte das Wissenschaftlerteam um Studienleiter Professor Thomas Hofmann, Leiter des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie an der TUM, den Einfluss unterschiedlicher Geschmacksstoffe auf die Speichelzusammensetzung des Menschen: Zitronensäure (sauer), der Süßstoff Aspartam (süß), Iso-alpha-Säuren (bitter), der Geschmacksverstärker Natriumglutamat (umami), Kochsalz (salzig), 6-Gingerol (scharf) sowie die im Szechuanpfeffer enthaltenen Substanzen Hydroxy-alpha-Sanshool (kribbelnd) und Hydroxy-beta-Sanshool (betäubend).

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100 Jahre innovative Forschung für eine gesunde und schmackhafte Ernährung

Am 15. Juni 2018 feierte das Leibniz-LSB@TUM sein hundertjähriges Jubiläum im Rahmen eines wissenschaftlichen Festsymposiums mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.

Was 1918 klein begann, um mit praktischen Untersuchungen die Ernährung in Zeiten kriegsbedingter Lebensmittelnöte zu verbessern, spielt heute in der wissenschaftlichen Spitzenliga der Lebensmittel- und Ernährungsforschung. Diesen Zukunftsweg hat der Freistaat Bayern geebnet. Das hundertste Jubiläum feiert das Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München im Rahmen eines wissenschaftlichen Festsymposiums mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.

Zur vollständigen Pressemitteilung des Leibniz-Instituts (pdf)

Prof. Coralia Osorio Roa visits TUM with DAAD scholarship

25.06.2018
We are proud to announce the research visit of Prof. Coralia Osorio Roa from Colombia. Prof. Osorio Roa is going to stay for six weeks at the Chair of Food Chemistry and Molecular Sensory Science in Freising and collaborates with Prof. Thomas Hofmann. Her research at the Chemistry Department of the National University of Colombia focuses on several topics in the chemistry of foods and natural products, such as: aroma chemistry, natural pigments in food, isolation and identification of bioactive compounds, development and characterization of natural additives by drying processes, and chemical ecology. We are looking forward to working together with Prof. Osorio Roa and wish her a successful and enjoyable stay at our site.

Promotionsprüfung Dr. Ulrike Krah

24.05.2018
Wir gratulieren Dr. Ulrike Krah zu der heute bestandenen mündlichen Prüfung im Rahmen ihrer Dissertation. Die Doktorarbeit wurde über salzgeschmacksverstärkende Peptide aus Milch- und Hühnereiklarprotein angefertigt. Wir freuen uns mit ihr über ihren Promotionstitel "Dr. rer. nat.". 

Herzlich willkommen!

02.04.2018
Seit heute verstärkt Manon Jünger unser wissenschaftliches Team. Frau Jünger hat ihren Master of Science in Lebensmittelchemie an der Technischen Universität München absolviert und wird an unserem Lehrstuhl die Arbeiten zu ihrer Promotion durchführen. Wir freuen uns, Frau Jünger begleiten zu dürfen und wünschen ihr viel Erfolg an unserem Lehrstuhl!

Forschen an der Formel für die gesündere Pizza

BR "Gut zu wissen": Wie werden Ballaststoffe schmackhaft?

13.03.2018
Ungesundes Essen mit viel Zucker, Salz und Fett schmeckt uns leider häufig viel besser als eine gesündere, ballaststoffreiche Kost. Denn oftmals schmecken Ballaststoffe dem menschlichen Gaumen zu bitter. Warum nicht den Spieß umdrehen und schmackhafte Lebensmittel von vornherein gesünder herstellen? Die Lebensmittelchemikerin Tara Duggan forscht an der Technischen Universität München für ihre Doktorarbeit daran. Sie untersucht Ballaststoffe auf ihre Geschmackskomponenten, um sie im Nachgang zu verbessern.

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Der Beitrag in der Mediathek des BR (ab 04:27 Minuten)

TUM@Freising: Prof. Thomas Hofmann spricht im Lindenkeller über „Was schmeckt, wenn’s schmeckt?“

Am 13.03.2018 spricht Prof. Dr. Thomas Hofmann, Leiter des TUM-Lehrstuhls für Lebensmittelchemie und Molekulare Sensorik, über unsere Sinneswahrnehmung von Gerüchen und Geschmäckern. Denn wie eintönig wäre unser Leben ohne die Fähigkeit, Düfte und Aromen zu erkennen und zu genießen? Prof. Hofmann wird darstellen, wie komplex unser Geschmackssinn funktioniert – und wie Forscher den Geschmack unseres Essens beeinflussen können.

Link zur Website der Veranstaltungsreihe

Unser Team wird verstärkt!

01.12.2017
Wir möchten drei neue Mitarbeiterinnen willkommen heißen: Kyriaki Antoniadou, Stefanie Fischer und Veronika Walser starten heute die praktischen Arbeiten im Rahmen der Promotion an unserem Lehrstuhl. Frau Antoniadou verstärkt das Team um Dr. Dawid und forscht im Bereich Phytometabolomics. Frau Fischer wird antioxidativ wirksame Substanzen im Brauprozess erforschen; Frau Walser wird Toxine von Bacillus cereus untersuchen. Wir wünschen allen drei Jungforscherinnen gutes Gelingen der Experimente und freuen uns auf die gute Zusammenarbeit am Lehrstuhl!

Herzlich Willkommen in unserem Team

16.11.2017
Wir freuen uns, Karina Hille als Verstärkung unseres Teams begrüßen zu dürfen. Frau Hille hat an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen studiert und unterstützt seit heute die Forschungsgruppe um Dr. Corinna Dawid. Wir wünschen Frau Hille viel Erfolg für ihre Doktorarbeit und viel Spaß an unserem Lehrstuhl!

Welcome!

13.11.2017
We'd like to give a warm welcome to Tiandan Wu, who joins our research team for practical studies on her PhD thesis. Ms. Wu graduated excellently at the University of Illinois, Urbana-Champaign, as student of the Department of Food Science and Human Nutrition. We are looking forward to working with her and wish her a lot of success for all her experiments.

Promotionsprüfung Dr. Stefan Spreng

10.11.2017
Wir gratulieren Dr. Stefan Spreng zum frisch erlangten Promotionstitel "Dr. rer. nat.". Er hat seine Arbeiten auf dem Gebiet antioxidativ wirksamer Inhaltsstoffe in Bier und die Wirkung auf dessen oxidative Stabilität fertiggestellt und am 08. November 2017 die mündliche Prüfung zu seiner Dissertation abgelegt. Wir freuen uns mit ihm im Besonderen über die ausgezeichnete Bewertung der mündlichen Prüfungsleistung und seiner gesamten Promotionsarbeit!

Feierliche Verleihung der Silesia-Clemens Hanke Forschungspreise 2017 an der Technischen Universität München

Am 6. November 2017 wurden am Wissenschaftszentrum Weihenstephan der Technischen Universität München (TUM) erstmals die Silesia-Clemens Hanke Forschungspreise zur Förderung des Nachwuchses in der Lebensmittelchemie verliehen.

Motiviert durch die Erkenntnis, dass die nachhaltigste Investition in die Zukunft Deutschlands in der Entdeckung und Förderung der nachwachsenden Talente liegt, hat Herr Clemens Hanke im Jahr 2015 die Silesia-Clemens Hanke-Stiftung ins Leben gerufen. Herr Hanke ist erfolgreicher Unternehmer und Vorstandsvorsitzender des globalen Aromenproduzenten Silesia, ein im Jahr 1910 gegründetes Familienunternehmen mit derzeit weltweit über 700 Mitarbeitern, dessen unabhängige Führung durch die Stiftung für die Zukunft gesichert wurde.

Erstmals unterstützt die Stiftung nun Bachelor-, Master- und Promotions-Absolventen der Technischen Universität München für ihre herausragenden Forschungsarbeiten in der Lebensmittelchemie. Diese Preisverleihung legt den Grundstein für eine langfristig angelegte Zusammenarbeit im Bereich der Nachwuchsförderung in der Lebensmittelchemie an der TUM. Die Silesia-Clemens Hanke-Stiftung und die Technische Universität München gratulieren herzlich und wünschen den Preisträgerinnen und Preisträgern eine ebenso erfolgreiche Zukunft!

Mit dem mit 4000 Euro dotierten Silesia-Clemens Hanke Promotionspreis 2017 wurde Herr Dr. Stephen Pickrahn ausgezeichnet für seine bahnbrechenden Forschungsarbeiten im Rahmen seiner Promotion am Lehrstuhl für Lebensmittelchemie und Molekulare Sensorik (Prof. Hofmann). In der Arbeit wurde eine innovative Methode entwickelt, um relevante Geschmacks- und Aromastoffe simultan zu isolieren. Zusätzlich wurden geschmacks-modifizierende Substanzen entdeckt und charakterisiert.

Zwei mit jeweils 2000 Euro dotierte Silesia-Clemens Hanke Master of Science Preise 2017 gingen an:

  • Frau Melanie Mösch, für ihre am Lehrstuhl für Lebensmittelchemie und Molekulare Sensorik (Prof. Hofmann) durchgeführte MSc-Arbeit. In der Arbeit wurden hochspezifische analytische Methoden validiert, mit Hilfe derer sich die Entstehung geschmacksrelevanter Substanzen beim Erhitzen von Lebensmitteln verfolgen lassen.
  • Herrn Michael Strebl, für seine an der Professur für Biotechnologie der Naturstoffe (Prof. Dr. Schwab) durchgeführte MSc-Arbeit. Die Arbeit behandelt die gezielte enzymatische Stabilisierung von Aromastoffen.

Mit dem Silesia-Clemens Hanke Bachelor of Science Preis 2017, dotiert mit je 1000 Euro, wurden ausgezeichnet:

  • Frau Sonja Schuder, für ihre am Lehrstuhl für Analytische Lebensmittelchemie (Prof. Rychlik) durchgeführte BSc-Arbeit. Durch die Arbeit wurde eine Wissenslücke bezüglich der Aromastabilität einer wirtschaftlich und ernährungsphysiologisch wichtigen Lebensmittelzutat, der Haselnuss, geschlossen.
  • Herr Josef Ranner, für seine am Lehrstuhl für Lebensmittelchemie und Molekulare Sensorik (Prof. Hofmann) durchgeführte B.Sc.-Arbeit. Die Arbeit validiert eine neue, substanz-spezifische, analytische Größe, welche die Messung von physiologisch aktiven Substanzen in verschiedensten Lebensmitteln erleichtert und präzisiert.
  • Silesia-Clemens Hanke Promotionspreis 2017 (von links nach rechts): Dr. Martin Preininger (Silesia), Dr. Stephen Pickrahn (Preisträger, TUM), Clemens Hanke (Silesia), Prof. Dr. Thomas Hofmann (TUM)

  • Silesia-Clemens Hanke Master of Science-Preis 2017 (von links nach rechts): Dr. Martin Preininger (Silesia), Clemens Hanke (Silesia), Melanie Mösch (Preisträgerin, TUM), Prof. Dr. Thomas Hofmann (TUM)

  • Silesia-Clemens Hanke Master of Science-Preis 2017 (von links nach rechts): Dr. Martin Preininger (Silesia), Prof. Dr. Wilfried Schwab (TUM), Clemens Hanke (Silesia), Michael Strebl (Preisträger, TUM), Prof. Dr. Thomas Hofmann (TUM)

  • Silesia-Clemens Hanke Bachelor of Science-Preis 2017 (von links nach rechts): Dr. Martin Preininger (Silesia), Prof. Dr. Michael Rychlik (TUM), Sonja Schuder (Preisträgerin, TUM), Clemens Hanke (Silesia), Prof. Dr. Thomas Hofmann (TUM)

  • Silesia-Clemens Hanke Bachelor of Science-Preis 2017 (von links nach rechts): Dr. Martin Preininger (Silesia), Dr. Timo Stark (TUM), Josef Ranner (Preisträger, TUM), Clemens Hanke (Silesia), Prof. Dr. Thomas Hofmann (TUM)

FEI - Projekt des Monats Oktober 2017

Potential von pflanzlichen Proteinen umfassender nutzen: Forscher klären Ursachen des Fehlgeschmacks von Proteinpräparaten aus Erbsen, Raps und Soja

Wenn sich im Mund alles zusammenzieht und ein bitterer Geschmack nachhallt: Dann können pflanzliche Proteine aus Erbsen, Raps oder Soja dahinterstecken. Der oftmals langanhaltende, bitter-adstringierende Fehlgeschmack ist bislang ein Grund, warum Unternehmen diese Rohstoffe als Quelle von Proteinpräparaten nur unzureichend nutzen können – trotz hervorragender technofunktioneller Eigenschaften: Sie eignen sich ideal als natürliche Emulgatoren, Schaumbildner oder Wasserbinder bei der Herstellung von Lebensmitteln wie Backwaren, Soßen, Aufstrichen oder Suppen. Im Vergleich zu tierischen Proteinen leisten pflanzliche Proteine bei der Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks einen höheren Beitrag und werden zudem verstärkt von vegan lebenden Verbrauchern nachgefragt.

Zum vollständigen Artikel im FEI-Portal

Leibniz-Institut an der TU München geht an den Start: "Für Freising ist das Beste gerade gut genug"

16.09.2017
Die Technische Universität München (TUM) stellt mit ihrem Vizepräsidenten und Lebensmittelchemiker Prof. Dr. Thomas Hofmann (49) den ersten Direktor des neuen Leibniz-Instituts für Lebensmittelsystembiologie (Leibniz-LSB@TUM) in Freising. Damit beginnt für die konzeptionell restrukturierte Deutsche Forschungsanstalt für Lebensmittelchemie (DFA) eine neue Ära. Für die Erweiterung und Verstetigung des Forschungszentrums hatten sich Staatsministerin Ilse Aigner, der Stimmkreisabgeordnete Dr. Florian Herrmann (CSU) und die Leitung der TUM erfolgreich eingesetzt. Damit findet das Zukunftsgebiet der Lebensmittelsystembiologie auf dem Life Science-Campus der Universität seine feste Verankerung. Das Institut wurde am 15. September 2017 offiziell eröffnet.

Zur Pressemitteilung des WZW

Neustart der DFA als Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München

Aigner: "Mit neuer Spitze, neuem Namen und enger Kooperation mit der TU München führen wir erfolgreiche Forschungsarbeit fort"

15.09.2017
Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner hat heute gemeinsam mit Herrn Professor Wolfgang Herrmann, Präsident der Technischen Universität München, den Neustart des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München (Leibniz-LSB@TUM) ehemals Deutsche Forschungsanstalt für Lebensmittelchemie (DFA) gefeiert. Aigner: „Mit neuem Namen und neuer Spitze machen wir den Aufbruch des Instituts deutlich: Ich bin mir sicher, dass das Leibniz-Institut hervorragende Forschungsarbeit leisten wird und einer erfolgreichen Zukunft entgegenblickt.“ Mit dem Neustart verbunden ist auch eine bundesweit einzigartige Kooperation mit der Technischen Universität München. „Weihenstephan ist ein weltweit führender Forschungsstandort rund um das Thema Lebensmittel. Mit der Kooperation geben wir dem internationalen Wissenschaftsleuchtturm einen zusätzlichen, kräftigen Schub. Ich wünsche der neuen Institutsleitung sowie allen Mitarbeitern viel Erfolg bei ihrer Arbeit“, so die Ministerin weiter.

Zur Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums

Betriebsausflug 2017

13.09.2017
Der Betriebsausflug führte uns dieses Jahr an den Schliersee, von dem aus eine kurze Wanderung zur Schliersbergalm startete. Bei einem verspäteten Weißwurstfrühstück oder einer warmen Suppe konnte die herbstliche Aussicht über den Schliersee ebenso genossen werden, wie bei einer Wanderung zum Gipfel des Rhonberg oder zünftigem Kartenspiel. Das Wetter hielt glücklicherweise bis zur Ankunft beim "Alten Wirt" in Weyarn, bei dem wir den Tag in gemütlicher Runde und gutem Essen ausklingen lassen konnten. Unser Dank gilt Prof. Hofmann und den Organisatorinnen Marie und Laura für einen rundum gelungenen und unterhaltsamen "Wander"-Tag!

  • Wandergruppe am Schliersberg

  • Einkehr auf der Schliersbergalm

  • Gruppenbild des Betriebsausfluges 2017

Lebensmittelchemie-Triathlon 2017

17.08.2017
Zum diesjährigen 15. Lebensmittelchemie-Triathlon meldeten sich 10 Teams und 2 Einzelstarter voll sportlicher Ambitionen. Bei sommerlichen 24 °C durchschwammen die Teilnehmer den Stoibermühlen-See (450 m), drehten drei Runden á 5 km auf dem Fahrrad und rannten schließlich dreimal um den See (ca. 4 km). Die langjährigen Favoriten (und Sieger des Vorjahres) "Alte Hasen" wurden entthront vom jungen Team "TriHarder" (Steffi Meister, Markus Bösl, Julia Mikosch). Dank des Schirmherren Prof. Meyer konnten alle Teilnehmer den Sommerabend bei einem geselligen Barbecue ausklingen lassen. Auch den anderen Teams, den Organisatoren und zahlreichen Helfern ist zu danken für eine rundum gelungene sportliche Veranstaltung!

  • Lebensmittelchemie-Triathlon 2017

  • Sieger-Teams 2017 ("TriHarder", "Alte Hasen" und "Spannung pur")

11. Weihenstephaner Seminar für Wassertechnologie

29./30. Juni 2017
Bereits zum elften Mal lud die Arbeitsgruppe Wassertechnologie, geleitet von Herrn Dr.-Ing. Karl Glas, zum Weihenstephaner Seminar für Wassertechnologie. Etwa 75 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich am 29. und 30. Juni 2017 im internationalen Getränkewissenschaftlichen Zentrum Weihenstephan (iGZW) der Technischen Universität München einzufinden. Auf dem Programm standen insgesamt 13 Vorträge aus den Themenbereichen Wasser 4.0, Medien- und Ressourceneffizienz sowie Spurenstoffentfernung. Die Pausen und der Bayerische Abend im Hörsaal 13 (Bräustüberl Weihenstephan) boten viel Raum zur Diskussion der Vorträge und zum gegenseitigen Austausch von Erfahrungen.

Die Veranstaltung wurde in den Fachzeitschriften BRAUWELT (Fachverlag Hans Carl, Ausgabe 29/17 und Ausgabe 30-31/17, 157. Jahrgang), und Getränke! Technologie und Marketing (Dr. Harnisch Verlag, Ausgabe 4/2017) mit guter Resonanz erwähnt.

Fotos und mehr...

Herzlich Willkommen

12.07.2017
Auch auf diesem Weg möchten wir Herrn Valerian Kalb (M.Sc.) herzlich willkommen heißen! Herr Kalb absolvierte sein Studium an der Technischen Universität Graz und ergänzt unser Team seit heute. Wir wünschen ihm für seine Experimente zur Doktorarbeit viel Erfolg und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Freundliches Willkommen für unseren neuen Mitarbeiter

16.06.2017
Wir freuen uns sehr, Konrad Brückel seit 15.06.2017 in unserem Team begrüßen zu dürfen! Wir freuen uns auf spannende Experimente und viele Einblicke in hochaktuelle Forschungsergebnisse im Rahmen seiner Doktorarbeit. Wir wünschen ihm auch auf diesem Weg einen guten Start in den neuen Wirkungskreis und viel Erfolg für die nächsten Jahre!

Schaum auf dem Bier

Eine Frage der Optik und des Geschmacks

12.06.2017
Auf ein gut gezapftes oder eingeschenktes Glas Bier gehört für viele Deutsche die Schaumkrone. Das ist nicht nur eine Frage der Optik. Forscher der TU München berichten: Der Schaum bewirkt eine Aromaversiegelung - und sorgt auch auf andere Weise dafür, dass solch ein Bier besonderen Geschmack entfaltet.

Zur Mediathek des Deutschlandfunk

Ein herzliches Willkommen unserer neuen Mitarbeiterin

02.05.2017
Wir sind hocherfreut, Katharina N'Diaye in unserem Team willkommen heißen zu dürfen! Die Lebensmittelchemikerin hat bereits ihr Studium in Weihenstephan absolviert und zum 01.05.2017 die Forschungen im Rahmen ihrer Doktorarbeit aufgenommen. Wir wünschen ihr hierfür viel Erfolg und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!

In Weihenstephan wird die Zukunft gestaltet

"Food-Connects" will den Lebensmittelsektor umkrempeln, auch weil zu viele Nahrungsmittel auf dem Müll landen.

02.02.2017
Auf Empfängen am Campus betonen Professoren gern, Freising sei ja eigentlich ein Teil Weihenstephans, weil die Hochschulen auch im Ausland ein Begriff sind. Ein großer Forschungsverbund unter Federführung der TU München (TUM) sorgt nun dafür, dass Freising-Weihenstephan in einer Reihe mit Brüssel, London, Madrid und Warschau auf der europäischen Landkarte auftaucht - als Sitz eines der fünf Zentren des Konsortiums "Food-Connects".

Zum Artikel der "Süddeutschen Zeitung online"

Neues Analyseverfahren: Dem Bacillus cereus auf der Spur

16.12.2016
Der Lebensmittelchemiker Prof. Thomas Hofmann und der Mikrobiologe Prof. Siegfried Scherer haben mit der Veterinärmedizinischen Universität Wien ein Analyseverfahren entwickelt, das erstmals die schnelle und präzise Bestimmung des Bakteriums B. cereus und seines Giftes Cereulid in der Lebensmittelherstellung ermöglicht. Für diese „Cereulid-Tool-Box“ ist das Team gestern mit dem Otto von Guericke-Preis der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) ausgezeichnet worden.

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FEI - Projekt des Monats Dezember 2016

Upcycling von pflanzlichen Nebenprodukten: Gewinnung natürlicher Zusatzstoffe aus Rübenschnitzeln, Erbsenschalen und Haferkleie

Bei der Herstellung von Lebensmitteln sind Zusatzstoffe häufig unerlässlich. So sorgen Emulgatoren beispielsweise dafür, dass eine Mayonnaise in Form bleibt. Oder ein Schaummittel ermöglicht, dass die Luftbläschen in einer Mousse fein verteilt bleiben. Viele der eingesetzten Emulgatoren und Schaummittel sind synthetische Verbindungen. Das ist zwar toxikologisch völlig unbedenklich, wird jedoch von Verbrauchern zunehmend kritisch betrachtet. Auch Zusatzstoffe tierischen Ursprungs lehnen viele Verbraucher ab.

Zum vollständigen Artikel im FEI-Portal

EIT announces a Knowledge and Innovation Community (KIC) on Food

A new leading partnership will drive a transformation towards a consumer-centric and resource-efficient food sector

22.11.2016
The European Institute of Innovation and Technology (EIT) has announced the winner of a pan-European competition on the Food4Future call: EIT Food. EIT Food will build sustainable end-to-end food supply chains realized through transformative innovation and education initiatives, with a central role for the consumer. EIT Food has broad coverage in EU member states and associated countries and is a unique partnership of 50 leading companies, universities, and scientific partners covering the entire food value chain. With the consumers as change agents, each of them is committed to jointly transform the way in which we currently produce, distribute and consume our food. Over the next seven years, the partners will invest close to 1200 million euros matched with up to 400 million euros financed by the EIT.

read the complete announcement (PDF)

Ernährungsrevolution „FoodConnects“ unter der Fahne der TU München

18.11.2016
Großer Erfolg auf europäischer Ebene: Das Europäische Institut für Innovation und Technologie (EIT) hat den Sieger des wettbewerblichen, mit 400 Millionen Euro dotierten Großprojekts EIT Food bekannt gegeben. Gewählt wurde das europäische Konsortium von 50 Partnern aus 13 Ländern unter Leitung der Technischen Universität München (TUM). Der Verbund „FoodConnects“ bringt führende Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Universitäten zusammen und hat die Vision, zum Treiber und Zentrum einer globalen Ernährungsrevolution zu werden. 

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FEI - Projekt des Monats Juli 2016

Durchblick erwünscht: Forscher untersuchen Ursachen der Trübungsneigung von Bier

Wer ein naturtrübes Bier trinkt, erwartet keinen Durchblick durch das Glas. Doch für die meisten Bierstile gilt: Ein Bier sollte klar sein, eine Trübung vermieden werden. Die für die Trübung verantwortlichen Partikel sind hauptsächlich Proteine aus Malz und Hopfen sowie Polyphenole, Bittersäuren und Aromastoffe aus Hopfen. Durch diese Partikel wird einfallendes Licht gestreut, das Bier erscheint trüb.

Zum vollständigen Artikel im FEI-Portal

11th Wartburg Symposium on Flavor Chemistry & Biology

Eisenach, Germany, June 21 – 24, 2016

Cutting-edge research in taste and smell returns once more to the beautiful “Hotel on the Wartburg” in Eisenach, Germany. Since its inception in 1978, the Wartburg Symposium on Flavor Chemistry & Biology has convened every three years. It is today firmly established as an internationally leading, top-tier forum for distinguished scientists and rising stars from academia and industry to discussing cutting-edge advances, emerging challenges, and sweet spots emerging at the vivid intersection of odor/taste chemistry and sensory science with biology, neurophysiology, nutrition, post-genomic (genetics, biotechnology) and advanced imaging technologies.

The organizers and the Wartburg Stiftung Eisenach would like to invite experts in different areas of smell, taste, and health-related research. The scientific program will comprise keynote lectures given by distinguished scientists from academia and industry from around the world, scientific talks, flash poster presentations, and posters in the following main subject areas:

  • Chemosensory reception, processing, and perception
  • Food-born bioactives and chemosensory health prevention
  • Flavor generation & precursors
  • Functional flavor genomics & biotechnology
  • New molecules and structure/activity relationships
  • New approaches and technologies

For impressions and further information please visit http://www.wartburg-symposium.de

FEI-Projekt des Monats Dezember 2015

Bittere Nüsse, bald geknackt: Forscherteam spürt Ursachen eines bitteren Fehlgeschmacks in Haselnüssen auf

Ob in der Nuss-Schokolade, in der Nuss-Nougat-Creme oder im Studentenfutter: Rund 80.000 Tonnen Haselnüsse werden jährlich nach Deutschland importiert und hierzulande weiterverarbeitet. Geerntet werden Haselnüsse nur einmal im Jahr. Da die Verarbeitung jedoch ganzjährig erfolgt, müssen die Haselnüsse bis zu einem Jahr gelagert werden – eine gute Lagerfähigkeit ist daher ein zentrales Qualitätskriterium. 

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Dritte Amtszeit im Hochschulpräsidium der TUM

Thomas Hofmann als Vizepräsident wiedergewählt.

17.07.2015
Prof. Thomas Hofmann ist vom Hochschulrat der Technischen Universität München als Geschäftsführender Vizepräsident für Forschung und Innovation der TUM wiedergewählt worden. Der Inhaber des Lehrstuhls für Lebensmittelchemie und molekulare Sensorik hat seit 2009 die Forschungsförderung und den Technologietransfer an der TUM bedeutend vorangetrieben. Er war maßgeblich an der Konzeption des neuen Berufungsund Karrieresystems TUM Faculty Tenure Track beteiligt und hat zahlreiche groß angelegte Industriekooperationen ausgehandelt.

Der Hochschulrat hat Prof. Thomas Hofmann einstimmig bestätigt. Dessen dritte Amtszeit als Vizepräsident beginnt am 1. Oktober. Hofmann (47) war 2007 aus Münster auf den damals neuen Lehrstuhl für Lebensmittelchemie und molekulare Sensorik an die TUM berufen worden, gegen ein zeitgleiches Angebot der ETH Zürich.

Zur Pressemitteilung der TUM

TUM-Team holt Silber beim studentischen Ideenwettbewerb TROPHELIA Deutschland 2015

Am Dienstag, den 28. April 2015, hatte ein vierköpfiges Team der TUM die Möglichkeit, eine von ihnen entworfene Produktidee im Rahmen des bundesweiten Finales des studentischen Ideenwettbewerbs TROPHELIA Deutschland zu präsentieren und konnte hierbei den 2. Platz erreichen.

TROPHELIA Deutschland richtet sich an alle Studierenden der Lebensmittelwissenschaften und angrenzenden Disziplinen, wobei das Ziel die Entwicklung und Umsetzung eines innovativen Lebensmittelproduktes mit ökologischem Benefit ist. Dieser Wettbewerb findet als Vorentscheid zu ECOTROPHELIA Europe, dem europäischen Finale statt und wird jährlich vom Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V. (FEI) ausgerichtet. Er soll Studentinnen und Studenten abseits der Hörsäle fördern und vor allen Dingen zur Kreativität anregen, wobei sie von Angehörigen ihrer Universität wissenschaftlich betreut werden. Nach der Einreichung ausführlicher Produktdossiers werden die 6 besten Teams aus ganz Deutschland nach Bonn eingeladen, um ihr Produkt einer fünfköpfigen Jury, die sich aus Mitgliedern der Industrie und Wirtschaft zusammensetzt, zu präsentieren.

In diesem Jahr konnten Alin Krauß, Barbara Lexhaller, Annika Schulz und Benedikt Bächler (auf dem Bild v.l.) als Vertreter der TU München unter wissenschaftlicher Betreuung durch Maximilian Dietz und Dr. Oliver Frank mit ihrem Produkt Tunergy den 2. Platz erreichen. Die Studentinnen und der Student des 9. Fachsemesters Lebensmittelchemie entwickelten koffeinhaltige Schmelzplättchen, die so viel Koffein wie eine Tasse Kaffee enthalten.

Die Technische Universität München gratuliert dem gesamten Team herzlich zum Erfolg und hofft auf die erneute Teilnahme angespornter junger Wissenschaftler in den kommenden Jahren!

170 Jahre altes Bier

Das ist bitter

13.03.2015
Mehr als 170 Jahre lagen zwei Bierflaschen auf dem Boden der Ostsee - jetzt wurden sie im Labor geöffnet, ihr Inhalt analysiert. Das Ergebnis: Bier schmeckte damals deutlich bitterer als heute.

Zum Artikel auf "Spiegel online"

Beer Retrieved From 170-Year-Old Shipwreck Tastes “Goaty”

Scientists analyze 1840s-era bottles recovered from beneath the Baltic Sea

23.02.2015
Early-19th-century beer has “vinegary, goaty, and soured milk flavors,” at least after aging at the bottom of the Baltic Sea for about 170 years, according to a new study (J. Agric. Food Chem. 2015, DOI:  10.1021/jf5052943). In what turned out to be something of an archaeological booze cruise, divers retrieved beer bottles from a ship that sunk in the 1840s near Finland’s Åland Islands. 

complete article on "chemical & engineering news online"

Verbitterte Möhren

04.02.2015
Karotten mögen es gar nicht, wenn sie zu stark geschüttelt werden. Auf den Stress reagieren sie im Wortsinn mit Verbitterung: Sie produzieren Stoffe, die den Geschmack verderben. Forscher suchen deshalb nach Wegen, wie man Rüben rüttelfrei zum Supermarkt transportiert.

Zum Artikel des Deutschlandfunk

American Chemical Society ehrt TUM-Lebensmittelchemiker Thomas Hofmann mit bedeutendem Chemie-Preis

Prof. Thomas Hofmann, Leiter des Lehrstuhls für Lebensmittelchemie und Molekulare Sensorik an der Technischen Universität München (TUM), hat eine renommierte Auszeichnung erhalten: Auf der Jahrestagung der American Chemical Society (ACS) wurde er mit dem Preis "Advancement of the Application of Agricultural and Food Chemistry" geehrt, der mit 3.000 US-Dollar dotiert ist.