11. Weihenstephaner Seminar für Wassertechnologie

29./30. Juni 2017
Bereits zum elften Mal lud die Arbeitsgruppe Wassertechnologie, geleitet von Herrn Dr.-Ing. Karl Glas, zum Weihenstephaner Seminar für Wassertechnologie. Etwa 75 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich am 29. und 30. Juni 2017 im internationalen Getränkewissenschaftlichen Zentrum Weihenstephan (iGZW) der Technischen Universität München einzufinden. Auf dem Programm standen insgesamt 13 Vorträge aus den Themenbereichen Wasser 4.0, Medien- und Ressourceneffizienz sowie Spurenstoffentfernung. Die Pausen und der Bayerische Abend im Hörsaal 13 (Bräustüberl Weihenstephan) boten viel Raum zur Diskussion der Vorträge und zum gegenseitigen Austausch von Erfahrungen.

Die Veranstaltung wurde in den Fachzeitschriften BRAUWELT (Fachverlag Hans Carl, Ausgabe 29/17 und Ausgabe 30-31/17, 157. Jahrgang), und Getränke! Technologie und Marketing (Dr. Harnisch Verlag, Ausgabe 4/2017) mit guter Resonanz erwähnt.

Fotos und mehr...

Herzlich Willkommen

12.07.2017
Auch auf diesem Weg möchten wir Herrn Valerian Kalb (M.Sc.) herzlich willkommen heißen! Herr Kalb absolvierte sein Studium an der Technischen Universität Graz und ergänzt unser Team seit heute. Wir wünschen ihm für seine Experimente zur Doktorarbeit viel Erfolg und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Freundliches Willkommen für unseren neuen Mitarbeiter

16.06.2017
Wir freuen uns sehr, Konrad Brückel seit 15.06.2017 in unserem Team begrüßen zu dürfen! Wir freuen uns auf spannende Experimente und viele Einblicke in hochaktuelle Forschungsergebnisse im Rahmen seiner Doktorarbeit. Wir wünschen ihm auch auf diesem Weg einen guten Start in den neuen Wirkungskreis und viel Erfolg für die nächsten Jahre!

Schaum auf dem Bier

Eine Frage der Optik und des Geschmacks

12.06.2017
Auf ein gut gezapftes oder eingeschenktes Glas Bier gehört für viele Deutsche die Schaumkrone. Das ist nicht nur eine Frage der Optik. Forscher der TU München berichten: Der Schaum bewirkt eine Aromaversiegelung - und sorgt auch auf andere Weise dafür, dass solch ein Bier besonderen Geschmack entfaltet.

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Ein herzliches Willkommen unserer neuen Mitarbeiterin

02.05.2017
Wir sind hocherfreut, Katharina N'Diaye in unserem Team willkommen heißen zu dürfen! Die Lebensmittelchemikerin hat bereits ihr Studium in Weihenstephan absolviert und zum 01.05.2017 die Forschungen im Rahmen ihrer Doktorarbeit aufgenommen. Wir wünschen ihr hierfür viel Erfolg und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!

In Weihenstephan wird die Zukunft gestaltet

"Food-Connects" will den Lebensmittelsektor umkrempeln, auch weil zu viele Nahrungsmittel auf dem Müll landen.

02.02.2017
Auf Empfängen am Campus betonen Professoren gern, Freising sei ja eigentlich ein Teil Weihenstephans, weil die Hochschulen auch im Ausland ein Begriff sind. Ein großer Forschungsverbund unter Federführung der TU München (TUM) sorgt nun dafür, dass Freising-Weihenstephan in einer Reihe mit Brüssel, London, Madrid und Warschau auf der europäischen Landkarte auftaucht - als Sitz eines der fünf Zentren des Konsortiums "Food-Connects".

Zum Artikel der "Süddeutschen Zeitung online"

Neues Analyseverfahren: Dem Bacillus cereus auf der Spur

16.12.2016
Der Lebensmittelchemiker Prof. Thomas Hofmann und der Mikrobiologe Prof. Siegfried Scherer haben mit der Veterinärmedizinischen Universität Wien ein Analyseverfahren entwickelt, das erstmals die schnelle und präzise Bestimmung des Bakteriums B. cereus und seines Giftes Cereulid in der Lebensmittelherstellung ermöglicht. Für diese „Cereulid-Tool-Box“ ist das Team gestern mit dem Otto von Guericke-Preis der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) ausgezeichnet worden.

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FEI - Projekt des Monats Dezember 2016

Upcycling von pflanzlichen Nebenprodukten: Gewinnung natürlicher Zusatzstoffe aus Rübenschnitzeln, Erbsenschalen und Haferkleie

Bei der Herstellung von Lebensmitteln sind Zusatzstoffe häufig unerlässlich. So sorgen Emulgatoren beispielsweise dafür, dass eine Mayonnaise in Form bleibt. Oder ein Schaummittel ermöglicht, dass die Luftbläschen in einer Mousse fein verteilt bleiben. Viele der eingesetzten Emulgatoren und Schaummittel sind synthetische Verbindungen. Das ist zwar toxikologisch völlig unbedenklich, wird jedoch von Verbrauchern zunehmend kritisch betrachtet. Auch Zusatzstoffe tierischen Ursprungs lehnen viele Verbraucher ab.

Zum vollständigen Artikel im FEI-Portal

EIT announces a Knowledge and Innovation Community (KIC) on Food

A new leading partnership will drive a transformation towards a consumer-centric and resource-efficient food sector

22.11.2016
The European Institute of Innovation and Technology (EIT) has announced the winner of a pan-European competition on the Food4Future call: EIT Food. EIT Food will build sustainable end-to-end food supply chains realized through transformative innovation and education initiatives, with a central role for the consumer. EIT Food has broad coverage in EU member states and associated countries and is a unique partnership of 50 leading companies, universities, and scientific partners covering the entire food value chain. With the consumers as change agents, each of them is committed to jointly transform the way in which we currently produce, distribute and consume our food. Over the next seven years, the partners will invest close to 1200 million euros matched with up to 400 million euros financed by the EIT.

read the complete announcement (PDF)

Ernährungsrevolution „FoodConnects“ unter der Fahne der TU München

18.11.2016
Großer Erfolg auf europäischer Ebene: Das Europäische Institut für Innovation und Technologie (EIT) hat den Sieger des wettbewerblichen, mit 400 Millionen Euro dotierten Großprojekts EIT Food bekannt gegeben. Gewählt wurde das europäische Konsortium von 50 Partnern aus 13 Ländern unter Leitung der Technischen Universität München (TUM). Der Verbund „FoodConnects“ bringt führende Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Universitäten zusammen und hat die Vision, zum Treiber und Zentrum einer globalen Ernährungsrevolution zu werden. 

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FEI - Projekt des Monats Juli 2016

Durchblick erwünscht: Forscher untersuchen Ursachen der Trübungsneigung von Bier

Wer ein naturtrübes Bier trinkt, erwartet keinen Durchblick durch das Glas. Doch für die meisten Bierstile gilt: Ein Bier sollte klar sein, eine Trübung vermieden werden. Die für die Trübung verantwortlichen Partikel sind hauptsächlich Proteine aus Malz und Hopfen sowie Polyphenole, Bittersäuren und Aromastoffe aus Hopfen. Durch diese Partikel wird einfallendes Licht gestreut, das Bier erscheint trüb.

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11th Wartburg Symposium on Flavor Chemistry & Biology

Eisenach, Germany, June 21 – 24, 2016

Cutting-edge research in taste and smell returns once more to the beautiful “Hotel on the Wartburg” in Eisenach, Germany. Since its inception in 1978, the Wartburg Symposium on Flavor Chemistry & Biology has convened every three years. It is today firmly established as an internationally leading, top-tier forum for distinguished scientists and rising stars from academia and industry to discussing cutting-edge advances, emerging challenges, and sweet spots emerging at the vivid intersection of odor/taste chemistry and sensory science with biology, neurophysiology, nutrition, post-genomic (genetics, biotechnology) and advanced imaging technologies.

The organizers and the Wartburg Stiftung Eisenach would like to invite experts in different areas of smell, taste, and health-related research. The scientific program will comprise keynote lectures given by distinguished scientists from academia and industry from around the world, scientific talks, flash poster presentations, and posters in the following main subject areas:

  • Chemosensory reception, processing, and perception
  • Food-born bioactives and chemosensory health prevention
  • Flavor generation & precursors
  • Functional flavor genomics & biotechnology
  • New molecules and structure/activity relationships
  • New approaches and technologies

For impressions and further information please visit http://www.wartburg-symposium.de

FEI-Projekt des Monats Dezember 2015

Bittere Nüsse, bald geknackt: Forscherteam spürt Ursachen eines bitteren Fehlgeschmacks in Haselnüssen auf

Ob in der Nuss-Schokolade, in der Nuss-Nougat-Creme oder im Studentenfutter: Rund 80.000 Tonnen Haselnüsse werden jährlich nach Deutschland importiert und hierzulande weiterverarbeitet. Geerntet werden Haselnüsse nur einmal im Jahr. Da die Verarbeitung jedoch ganzjährig erfolgt, müssen die Haselnüsse bis zu einem Jahr gelagert werden – eine gute Lagerfähigkeit ist daher ein zentrales Qualitätskriterium. 

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Dritte Amtszeit im Hochschulpräsidium der TUM

Thomas Hofmann als Vizepräsident wiedergewählt.

17.07.2015
Prof. Thomas Hofmann ist vom Hochschulrat der Technischen Universität München als Geschäftsführender Vizepräsident für Forschung und Innovation der TUM wiedergewählt worden. Der Inhaber des Lehrstuhls für Lebensmittelchemie und molekulare Sensorik hat seit 2009 die Forschungsförderung und den Technologietransfer an der TUM bedeutend vorangetrieben. Er war maßgeblich an der Konzeption des neuen Berufungsund Karrieresystems TUM Faculty Tenure Track beteiligt und hat zahlreiche groß angelegte Industriekooperationen ausgehandelt.

Der Hochschulrat hat Prof. Thomas Hofmann einstimmig bestätigt. Dessen dritte Amtszeit als Vizepräsident beginnt am 1. Oktober. Hofmann (47) war 2007 aus Münster auf den damals neuen Lehrstuhl für Lebensmittelchemie und molekulare Sensorik an die TUM berufen worden, gegen ein zeitgleiches Angebot der ETH Zürich.

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TUM-Team holt Silber beim studentischen Ideenwettbewerb TROPHELIA Deutschland 2015

Am Dienstag, den 28. April 2015, hatte ein vierköpfiges Team der TUM die Möglichkeit, eine von ihnen entworfene Produktidee im Rahmen des bundesweiten Finales des studentischen Ideenwettbewerbs TROPHELIA Deutschland zu präsentieren und konnte hierbei den 2. Platz erreichen.

TROPHELIA Deutschland richtet sich an alle Studierenden der Lebensmittelwissenschaften und angrenzenden Disziplinen, wobei das Ziel die Entwicklung und Umsetzung eines innovativen Lebensmittelproduktes mit ökologischem Benefit ist. Dieser Wettbewerb findet als Vorentscheid zu ECOTROPHELIA Europe, dem europäischen Finale statt und wird jährlich vom Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V. (FEI) ausgerichtet. Er soll Studentinnen und Studenten abseits der Hörsäle fördern und vor allen Dingen zur Kreativität anregen, wobei sie von Angehörigen ihrer Universität wissenschaftlich betreut werden. Nach der Einreichung ausführlicher Produktdossiers werden die 6 besten Teams aus ganz Deutschland nach Bonn eingeladen, um ihr Produkt einer fünfköpfigen Jury, die sich aus Mitgliedern der Industrie und Wirtschaft zusammensetzt, zu präsentieren.

In diesem Jahr konnten Alin Krauß, Barbara Lexhaller, Annika Schulz und Benedikt Bächler (auf dem Bild v.l.) als Vertreter der TU München unter wissenschaftlicher Betreuung durch Maximilian Dietz und Dr. Oliver Frank mit ihrem Produkt Tunergy den 2. Platz erreichen. Die Studentinnen und der Student des 9. Fachsemesters Lebensmittelchemie entwickelten koffeinhaltige Schmelzplättchen, die so viel Koffein wie eine Tasse Kaffee enthalten.

Die Technische Universität München gratuliert dem gesamten Team herzlich zum Erfolg und hofft auf die erneute Teilnahme angespornter junger Wissenschaftler in den kommenden Jahren!

170 Jahre altes Bier

Das ist bitter

13.03.2015
Mehr als 170 Jahre lagen zwei Bierflaschen auf dem Boden der Ostsee - jetzt wurden sie im Labor geöffnet, ihr Inhalt analysiert. Das Ergebnis: Bier schmeckte damals deutlich bitterer als heute.

Zum Artikel auf "Spiegel online"

Beer Retrieved From 170-Year-Old Shipwreck Tastes “Goaty”

Scientists analyze 1840s-era bottles recovered from beneath the Baltic Sea

23.02.2015
Early-19th-century beer has “vinegary, goaty, and soured milk flavors,” at least after aging at the bottom of the Baltic Sea for about 170 years, according to a new study (J. Agric. Food Chem. 2015, DOI:  10.1021/jf5052943). In what turned out to be something of an archaeological booze cruise, divers retrieved beer bottles from a ship that sunk in the 1840s near Finland’s Åland Islands. 

complete article on "chemical & engineering news online"

Verbitterte Möhren

04.02.2015
Karotten mögen es gar nicht, wenn sie zu stark geschüttelt werden. Auf den Stress reagieren sie im Wortsinn mit Verbitterung: Sie produzieren Stoffe, die den Geschmack verderben. Forscher suchen deshalb nach Wegen, wie man Rüben rüttelfrei zum Supermarkt transportiert.

Zum Artikel des Deutschlandfunk

American Chemical Society ehrt TUM-Lebensmittelchemiker Thomas Hofmann mit bedeutendem Chemie-Preis

Prof. Thomas Hofmann, Leiter des Lehrstuhls für Lebensmittelchemie und Molekulare Sensorik an der Technischen Universität München (TUM), hat eine renommierte Auszeichnung erhalten: Auf der Jahrestagung der American Chemical Society (ACS) wurde er mit dem Preis "Advancement of the Application of Agricultural and Food Chemistry" geehrt, der mit 3.000 US-Dollar dotiert ist.